ADAC Test – Jedes sechste Parkhaus fällt durch

06 Dez 9:27 am
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Jedes Jahr macht sich der ADAC die Mühe und Testet in ganz Europa Parkhäuser. Genauso auch dieses Jahr mit wirklich keinem besonders guten Ergebnis. Dabei hat es keines der getesteten Parkhäuser ein sehr gut erhalten. Vier von 60 konnten immerhin ein gut erreichen und das übelste aller getesteten Parkhäusern steht in München. Dieses konnte aber auch überhaupt keines der geforderten Kriterien nachweisen, was dazu führte das es auch als das Parkhaus des Grauens bezeichnet wird.

Zwölf Parkhäuser in Deutschland getestet

Dabei wurde die Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Befahrbarkeit und die Tarife. Zwar konnte keines der Parkhäuser alle Punkte bekommen, doch unter den mit gut bewerteten Häusern gehört das Parkhaus am Goetheplatz in Frankfurt und zwei weitere in Berlin. München schnitt dabei schon unterirdisch ab, denn keines der dort getesteten Parkhäuser konnte diese Kriterien im Geringsten erfüllen. Leider waren alle nicht barrierefrei, was gerade für Behinderte sehr wichtig wäre. Doch schlimmer noch wenn diese Parkhäuser wie in München noch nicht einmal anständig beleuchtet sind.

Ohne Lackschaden geht es nicht

Dazu gehörte auch in diesen üblen Parkhäusern das die Ein- oder Ausfahrt so eng ist das es ohne Lackschaden nicht geht. Die Parkbuchten sind genauso eng, das hier kaum Platz zum Ein- und Aussteigen aus dem Wagen übrig bleibt. So fehlten hier auch Frauenparkplätze und Behinderte können dort schon überhaupt nicht parken. Somit sollten diese Parkhäuser gemieden werden, da Sicherheit vollkommen fehlt. Allerdings konnte das Parkhaus in Frankfurt am Goetheplatz auch nur ein gut bekommen da hier ach die Barrierefreiheit fehlt. Positiv war hier die übersichtliche Gestaltung und vor allem die Ausleuchtung und Videoüberwachung besonders sensibler Bereiche gewährleistet war. So gibt es in diesem Parkhaus auch Ladestationen für Elektroautos was wiederum nicht selbstverständlich ist. Auch die breite der Parkbuchten war komfortabel, sodass ohne Probleme Ein- und Ausgeparkt werden konnte. Es geht auch anders richtig gut.

Kontrastprogramm in Frankfurt

So gut ausgestattet wie das Parkhaus am Goetheplatz konnte hier gleich ein krasser Kontrast in der Moselstraße. In dieser Tiefgarage waren alle Parkbuchten von unterschiedlicher Größe und die kleinste eigentlich nicht wirklich zum Parken eines PKW`s geeignet. Allerdings wollten die Betreiber sich mit dem Vermieter unterhalten und die wichtigsten Punkte ansprechen. Ob das etwas ändert, ist dann fraglich. Daher erhielt diese Tiefgarage auch ein mangelhaft, aber so schlecht wie das in München war es dann noch nicht ganz, da diese immerhin eine mangelhaft Minus bekam. Dies auch daher weil die Rampe einfach zu steil sei und mit nur 1,85 Meter zu niedrig. Schlimmer noch wenn dann die Betreiber noch der Meinung sind das die Menschen dort gerne parken. Allerdings will der ADAC mit diesem Test nur den Betreibern klar machen, das endlich etwas geändert werden müsste. Vor allem die Parkbuchten müssten in vielen Parkhäusern einfach wesentlich verbreitert werden. Dies könnte auch bei vielen Parkhäusern geändert werden, die schon älter sind. Allerdings würden dann ein Drittel der Parkfläche wegfallen und somit den Gewinn schmälern. Doch benutzerfreundlich sollten diese Häuser schon werden, vor allem für Frauen, Familien und Behinderte, auch wenn diese Parkbuchten dann teurer würden.
FOTO:Auto-Medienportal.Net/ADAC

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