ADAC: Ungesichertes Wintergepäck stellt eine hohe Gefahr für Insassen dar

26 Feb 9:05 am
in vacanza con fido

Der populäre Automobilclub ADAC stellt in einem aktuellen Crashtest dar, mit welchen Folgen zu rechnen sind, wenn Verbraucher diverse Utensilien für den anstehenden Winterurlaub nicht sachgemäß verstauen. Dabei fällt vor allem auch auf, dass selbst die Sitze des Fahrzeugs bei einem Aufprall eine Verformung aufweisen, die lebensbedrohlich sein können.

Was bereits in der Fahrschule gelehrt wird, lassen zahlreiche Autofahrer immer wieder außer Acht. Dabei ist die ordentliche Sicherung vom transportierten Gepäck sehr wichtig, da sonst mit schwerwiegenden Folgen zu rechnen ist. Bei einem sehr starken Bremsvorgang können sich ungesicherte Gepäckstücke nämlich zu echten Geschossen verwandeln. Dies ist vor allem im Winter verheerend, denn oftmals transportieren Urlauber Skier, passendes Zubehör und auch schwere Schuhe mit dem Fahrzeug. Aufgrund von Schnee und Eis ist in diesem Zusammenhang auch das Risiko eines solchen Bremsvorgangs oder Aufpralls erhöht, sodass jeder Autofahrer nicht nur geeignete in Winterreifen, sondern auch genügend Zeit in eine ordnungsgemäße Sicherung investieren sollte. Dazu empfehlen sich mindestens Transportgurte in Kombination mit Zurrösen, womit das Gepäck sehr gut eingespannt und ausreichend fixiert werden kann. Alternativ sind auch Gepäckgitter für verschiedene Modelle auszuwählen. In einem Online-Shop können Sie beispielsweise ein solches Gitter mit einem Gutschein für wenige Euro bestellen. Die Rabattcodes finden Sie hier.

Schwere Gegenstände im Fußraum vom KFZ transportieren

Um festzustellen, welche Folgen ungesicherte Gegenstände zeigen können, haben die Experten vom ADAC nun einen umfangreichen Crashtest durchgeführt. Im ersten Test wurde die Rückbank vom Fahrzeug umgeklappt und im Stauraum diverse Wintersportartikel, wie Stiefel, Skier sowie Helme verstaut. Mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h prallte das Testfahrzeug dann auf. Dabei konnte beobachtet werden, dass das gesamte Gepäck in den Innenraum geschleudert wurde und diesen sehr stark demolierte. Menschen hätten in einen solchen Fall mit immensen Verletzungen rechnen müssen. Durch den Aufprall der besonders schweren Gegenstände auf die Rückseite der Sitze im Innenraum des Fahrzeuges, wurden diese an den Seiten derart verformt, dass Verletzungen an der Wirbelsäule potenzieller Insassen wahrscheinlich wären.

Beim nachfolgenden Test wurden sämtliche Utensilien bis auf die Ski-Stiefel mithilfe von Transportgurten fixiert. Die Stiefel verstauten die ADAC-Tester hingegen im Fußbereich hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz. Beim Aufprall mit 50 km/h hätte keines der Transportgegenstände zu einem Schaden bei den Insassen geführt.

Bildquelle:© goccedicolore – Fotolia.com

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