Autopolituren-Test: Zwölf Lack-Polituren im Test

23 Sep 10:27 am

Es gibt heutzutage zahlreiche Hersteller für Autopflegemittel wie Autolack-Politurn, die sich alle vor allem im Preis unterscheiden. Doch dabei stellt sich die Frage: Sind teure Autolack-Polituren wirklich besser als ihre günstigeren Konkurrenten? Zu diesem Zweck wurden zwölf aktuelle Pflegemittel, die zwischen fünf Euro und 70 Euro kosten, auf ihre Wirksamkeit überprüft und getestet.

Autopolituren-Test: Zwölf Lack-Polituren im Test

Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen – alle Autolacke altern mit der Zeit, wenn sich Schmutzpartikel in kleinen Kratzern und Mikrorissen festsetzen. Nur wer den Lack seines Wagens gründlich pflegt und poliert, kann diesem Prozess entgegenwirken. Diesbezüglich sollte das passende Pflegemittel je nach Zustand der Ermattung des Lackes gewählt werden. Dabei sollten nur sanfte Mittel zum Einsatz kommen. Nur in Ausnahmefällen sollte man für die Pflege intensiv wirkende Chemikalien einsetzen, denn diese verschönern zwar die Oberfläche, indem sie mit kleinen Partikeln die Vertiefungen und Risse im Lack auffüllen, doch tragen sie auch gleichzeitig damit den bearbeiteten Lack zu einem gewissen Grad durch ihre schleifende Wirkung ab und reduzieren somit die Lackdicke spürbar. Für den Test wurden deshalb sanftere Autolack-Polituren ausgewählt, um den Lack auch nachhaltig und schonend zu pflegen. Neben günstigeren Produkten, welche zum Preis von fünf bis achtzehn Euro erhältlich sind, unterzogen sich auch einige Marken-Produkte, im Wert bis zu 50EURO, dem Test. Einige der Premium-Produkte empfehlen eine Vorbehandlung des Autolackes, weshalb dabei noch zusätzliche Kosten für die weiteren Pflegemittel in der Höhe von bis zu 20EURO anfallen.

Reinigungswirkung der jeweiligen Produkte

Alle Pflegemittel im Test wiesen durch die Bank nur eine durchschnittliche Wirksamkeit bei der Reinigung auf. Hartnäckige Flecken wie Baumharz, eingebrannter Vogelkot und fleckige Lackverunreinigungen werden von keinem der getesteten Polituren richtig entfernt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die meisten Hersteller auf schonende Rezepturen mit synthetischen Polierkörpern und Mikropartikeln setzen. Solche schwierigeren Dreckstellen sind nur mit Polituren, die auf herkömmliche Schleifmittel setzen, zu beseitigen. Dabei erreichen alle Testprodukte bei der Konservierungsleistung dagegen gute Ergebnisse. Die Marken-Produkte können dabei merklich besser abschneiden. Darunter befinden sich auch die Testsieger in der Kategorie “Langzeitschutz”. Gegen UV-Strahlung schützen dabei sowohl einige günstige Produkte, doch vor allem die etwas teureren Premium-Produkte. Testsieger über alle Kategorien hinweg bleiben jedoch die teureren Pflegemittel.

Fazit
Wer die Autopolitur für normale Beanspruchungen verwenden möchte, kann neben den teureren Testsiegern auch zu preiswerteren Pflegemitteln greifen, da diese ähnlich gute Ergebnisse zu einem viel niedrigeren Preis bieten. Wer jedoch Wert auf Langzeitschutz und gute Konservierungsleistung legt, sollte sich für die Premium-Produkte entscheiden.

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