BMW großer Gewinner in 2011

17 Feb 10:00 am

Für den Autobauer BMW war das vergangene Jahr das erfolgreichste in der ganzen Firmengeschichte. Die Nobelmarke hatte einen Umsatz von unglaublichen 68,8 Milliarden Euro zu verzeichnen. Das ist ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr von 51,3 Prozent. An Gewinn blieben 4,9 Milliarden Euro übrig. Weltweit verkaufte BMW 1,66 Millionen Autos. Darunter fallen neben den verschiedenen Modellen direkt mit dem Namen BMW weiterhin Rolls-Royce und Mini. Von den Absatzzahlen der Fahrzeuge ergibt sich eine Steigerung um 14,2 Prozent.

Was ist passiert? Wie kann zu Zeiten der Eurokrise ein Autohersteller derartige Rekorde einfahren? Erklärungen bleibt das Unternehmen dafür schuldig. Man freut sich einfach, dass man dieses Ergebnis erreicht hat und konzentriert sich nun auf 2012. Hier will man natürlich an das Wachstum des vorigen Jahres anknüpfen. Man rechnet wiederum mit einer Steigerung der Auslieferungen. Trotzdem wischt man Eurokrise und unsichere Konjunkturaussichten nicht einfach vom Tisch. Darum hält man sich mit genaueren Zahlen bedeckt. Lediglich das weitere Wachstum wurde als Ziel definiert.

Das Unternehmen BMW konnte sich nicht als einziger Autohersteller über einen guten Absatz freuen. Die Ligakonkurrenten Daimler und Audi stellten in der letzten Zeit ebenfalls ihre Bilanzen für das abgelaufene Jahr vor und meldeten gleichfalls Umsätze in Rekordhöhe. Selbstverständlich muss man für den weiteren Erfolg hart arbeiten. BMW ruht sich auf seinen Lorbeeren nicht aus. So bekommen die Konkurrenz und der Kunde aktuell den neuen 3er vorgesetzt. Auf ihm liegen für das aktuelle Geschäftsjahr große Hoffnungen. Laut Aussage von BMW übertrifft die Zahl der Bestellungen bereits jetzt die Erwartungen.

Das neue Jahr lief für das Traditionsunternehmen aus Bayern gut an. In Europa stagnierte der Absatz zwar und man bemerkte im Februar eine Schwäche auf dem Markt, doch in den USA und in China kann man schon wieder ein Plus von 14,2 Prozent vermelden. Vor allem für den europäischen Markt lassen sich schlecht Vorhersagen treffen. Die Prognose lautet von einem Rückgang des Umsatzes um fünf Prozent im schlimmsten Falle, im besten Falle pendelt sich der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres ein.

Bildquelle: Joao Paula Cars / Flickr

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