Damit das Auto gut durch den Winter kommt

27 Okt 11:49 am
Winterchek für mehr Sicherheit im Winter

Foto: ampnet

Der Winter steht kurz vor der Tür und auch das Auto sollte auf diese Jahreszeit vorbereitet werden. Damit es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt, lohnt sich ein frühzeitiger Beginn der Umrüstung. Damit auch kein Punkt bei der Wartung vernachlässigt wird, gibt es hier eine ausführliche Checkliste für Ihr Auto.

Das Auto winterfit machen

In erster Linie sollten Sie das Profil Ihrer Winterreifen überprüfen. Laut dem Gesetz sollten Winterreifen ein Profil mit einer Tiefe von mindestens 1,6 mm haben. Diese Angabe bezieht sich auch auf Sommerreifen. Jedoch rät der ADAC zu einer Profiltiefe von mindestens 4 mm, damit eine optimale Sicherheit beim Fahren auf vereisten Untergründen gewährt werden kann. Als zweiter Orientierungspunkt dient das Alter der Reifen. Sind diese älter als zehn Jahre, dann sollten sie unbedingt ausgewechselt werden. Das die Topreifen meist schnell ausverkauft sind, lohnt sich eine rechtzeitige Bestellung. Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne kaum mehr durch die Wolken dringt, dann müssen Sie sich als Autofahrer unbedingt auf Ihre Beleuchtungsanlage verlassen können. Daher sollte auch diese vor dem Wintereinbruch auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet werden. Der ADAC bietet im Oktober einen kostenlosen Beleuchtungstest an, der auch die optimale Einstellung der Beleuchtung beinhaltet. Auch die Scheiben sollten einer Reinigungskur unterzogen werden. Der Schmutz, der sich im Sommer auf der Innenseite abgelagert hat, kann im Winter die Beschlagneigung erhöhen. Wenn die Wischblätter der Scheibenwischer Schlieren bilden und marode sind, dann steht hier ein Austausch an.

Verschiedene Funktionen checken

Die Batterie ist ein äußerst wichtiges Ersatzteil. Altersschwache Batterien versagen nicht selten beim ersten Frost ihre Dienste. Haben die Kraftspender ein Alter von mehr als vier Jahren, dann sollten sie unbedingt ausgewechselt werden. Auch hier können Sie durch einen Test in einer Werkstatt herausfinden, ob die Batterie noch tauglich ist. Das Kühlsystem sollte ebenfalls einer Kontrolle unterzogen werden. Prüfen Sie, ob noch genügen Frostschutzmittel im Wasser ist. Eis im System kann zu schwerwiegenden Motorschäden führen. Auch in das Scheibenwischsystem sollten Sie ein Frostschutzmittel einfüllen. Dieses hat den angenehmen Nebeneffekt, dass es Winterschmutz besser von den Scheiben entfernt. Zum Schutz der Karosserie können Sie nach der nächsten Wäsche einen Hartwachs auf den Lack auftragen. Dadurch ist die Oberfläche vor der Winterwitterung geschützt. Sollten noch Spuren von Steinschlägen auf der Oberfläche zu sehen sein, dann sollten Sie diese ausbessern. Ansonsten kann das Salz größere Schäden an der Karosserie anrichten.

Wichtige Utensilien

Wenn der Wintereinbruch naht, dann sollten Sie auf alle Eventualitäten gefasst sein. Wichtig ist daher, dass Sie warme Decken, eine Abdeckfolie für die Scheibe und Eiskratzer im Auto haben. Damit die Türdichtungen nicht zum Gefrieren neigen, können Sie diese mit einem Pflegestift aus Silikon oder Hirschtalg behandeln. Das macht die Dichtungen geschmeidig und verhindert böse Überraschungen. Wer keinen elektronischen Türverriegler besitzt, der sollte immer ein Schloss-Enteiser griffbereit haben. Zur Vorbeugung kann aber auch ein Grafitspray dienen. Dieses bleibt auch bei sehr kalten Temperaturen flüssig und neigt, im Gegensatz zu Öl, nicht zum Verharzen. Wird das Auto im Winter einer Wäsche unterzogen, so sollten die Schlösser vorsorglich mit einem Klebeband abgedichtet werden.

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