Den Ölstand bei Motoren regelmäßig überprüfen

18 Feb 1:46 pm

Die heutigen Motoren, die sich in jedem Personenkraftfahrzeug befinden, beinhalten viele verschiedene Motorteile, die auf ganz besondere Weise interagieren müssen, damit der Motor einwandfrei funktioniert. Bei jeder TÜV-Prüfung wird auch der Zustand des Motors untersucht. Erhält man die Plakette des TÜVs für die nächsten zwei Jahre, so kann man davon ausgehen, dass der Motor zunächst keine weiteren Probleme machen wird.

Allerdings sollte man als Autofahrer immer wieder überprüfen, ob noch genug Motoröl im Motor vorhanden ist. Vor allem vor längeren Fahrten, etwa Urlaubsreisen, sollte man unbedingt einen Blick auf die Ölversorgung werfen. Dies lässt sich relativ einfach bewerkstelligen, wenn man nur ein paar Dinge beachtet.

Zunächst gilt es die Motorhaube zu öffnen. Dies geschieht, indem man einen Kopf oder einen kleinen Hebel im Fahrzeuginnenraum bedient. Dann entfernt man die Halterung. Hierzu greift man unter die nun gelockerte Motorhaube und verschiebt dann die Halterung.

Hat man so die Motorhaube aufgeklappt, so kann man den kompletten Innenraum des Motors besichtigen. Wichtig ist nun, den Ölstab zu lokalisieren und herauszuziehen. Man erkennt den Ölstab meist an der herausgehobenen gelblichen oder beigefarbenen Umrandung. Man kann den Ölstab problemlos aus der Halterung ziehen. Bevor man dies tut, sollte man bereits ein weißes Papierhandtuch in der anderen Hand bereitliegen haben.

Ist der Ölstab herausgezogen, so schaut man sich das untere Ende des Stabs an. Hier finden sich zwei Markierungen. Die untere Markierung symbolisiert den Mindestölstand, damit der Motor funktionieren kann. Die obere Markierung signalisiert den idealen Ölstand. Das Öl, welches sich am Ölstab befindet, sollte möglichst bis zur oberen Markierung reichen. Ist dies nicht der Fall, so weiß man, dass noch Motoröl nachgeschüttet werden muss. Bevor man den Ölstab wieder zurück in die Halterung stecken kann, sollte man das überflüssige Öl mit einem Papierhandtuch abwischen.

Bei Benzinern verrät auch die Ölfarbe, ob sich das Öl in einem guten Zustand befindet. Je heller, das Öl, desto frischer ist es. Je älter und verbrauchter das Öl ist, desto dunkler färbt es sich.

Stellt sich heraus, dass Öl nachgeschüttet ist, so kann man dies entweder selber erledigen oder man lässt dies in einer Werkstatt erledigen. Letztes lohnt sich vor allem, wenn man nicht weiß, welches Öl man dem Wagen zuführen soll.
Bild: PeterA / pixelio.de

Tags: , , ,

Kommentare sind geschlossen