Der Fiat 500 ist eines der Lieblingsmodelle aus dem Hause Fiat

29 Jan 10:00 am

Unvernünftiger Fahrspaß oder vernünftiges Spritsparen, als Fahrer eines Fiat 500 kann man selbst darüber entscheiden. Dieser wird von einem Zwei-Zylinder-Motor angetrieben, der nicht nur für großen Spaß sorgt, sondern ebenfalls alte Erinnerungen wach werden lässt. Vielen ist der Fiat Cinquecento unvergessen und wer den Fiat 500 sieht beziehungsweise hört, wird sofort an diesen erinnert.

Seit rund fünf Jahren ist der Fiat 500 auf dem Markt. Die runden Formen wurden dabei stark an den Cinquecento angelehnt. Er wurde von 1957 bis 1976 gebaut und ist wohl einer der Retroklassiker schlechthin. Nachdem man sich bisher an der Optik des Erfolgsmodells orientiert hat, sind im neusten Modell auch innere Werte aus dem Cinquecento zu finden. Der Zwei-Zylinder-Motor ist ein solcher. Freilich nahm man hierfür nicht die Technik von früher. Die Geräusche kommen zwar sehr nah an den Vorgänger heran, aber sonst haben die Motoren nicht viel gemeinsam. Heute trifft man auf 85 PS mit Turboaufladung und 0,9-Liter-Maschine. Damals waren es gerade einmal 13,5 PS. Sie brachten es aber trotzdem auf stolze 85 km/h. Der moderne Fiat 500 macht bei 173km/h schlapp. Das ist für so ein kleines Auto aber ausreichend. Außerdem gibt es verschiedene Modelle. Das Einsteigermodell ist der Fiat 500 Twinair für ungefähr 14.400 Euro. Der Fiat 500 Abarth dagegen ist mit 160 PS ausgestattet und hält dementsprechend mehr Fahrspaß bereit.

Der Fiat 500 Twinair ist als vernünftiger Spritsparer konzipiert, mit dem man allerdings einen mordsmäßigen Spaß haben kann. Mit dem Fiat 500 Twinair kann man ruhig einmal übermütig werden. Er wird zwar dann ein wenig lauter, aber man kann dies ja als Freudengeheul des Motors einstufen. Die Beschleunigung macht dem kleinen Fiat jedenfalls keine Mühe. Betätigt man allerdings die Eco-Taste in der Mittelkonsule, ist es mit dem unvernünftigen Fahrspaß zu Ende. Die Leistung wird auf 78 PS gedrosselt, das City-Programm eingeschaltet, die Servolenkung arbeitet leichtgängiger. Jetzt steht eine spritsparende Fahrweise im Vordergrund. Rasante Starts und mal eben schnell von einer roten Ampel zur nächsten sausen sind nun tabu. Weiterhin verfügt er über ein serienmäßiges Start-Stopp-System. Laut Angabe des Herstellers liegt der Verbrauch im City-Modus bei 4,1 Litern auf 100 Kilometer.

Bildquelle: bjornblog / Flickr

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