Deutsche Gebrauchtwagen kommen auch im Ausland gut an

13 Mrz 10:00 am

Der Autohandel ist derzeit auf Rekordniveau. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelt und in welchem Land das Auto verkauft wird. Besonders die deutschen Fabrikate erfreuen sich einer großen Nachfrage. Selbst in Ländern, wo man andere Probleme als einen fahrbaren Untersatz vermuten würde, greifen die Menschen gerne zu Autos aus deutschen Landen. Der asiatische Markt und dort allem voran China ist der Wachstumsmarkt schlechthin. Aber auch in Ländern wie Aserbaidschan stehen deutsche Gebrauchte hoch im Kurs. Hier findet regelmäßig der „Automobil-Basar“ statt. Nach Aussagen des Veranstalters ist er der größte Gebrauchtwagenmarkt im Gebiet des Kaukasus.

Ein Bummel über den Basar lohnt sich nicht nur, wenn man an einem Auto interessiert ist. Stellenweise türmten sich wahre Schätze, die auch in Deutschland so manchen Autofreund auf den Plan gerufen hätten. Auf ein deutsches Modell stößt man schnell. Stellenweise kann man die deutsche Herkunft sogar noch am Kennzeichen erkennen. Limousinen von Mercedes gehen zum Beispiel sehr gut. Sie sind zu Hunderten auf dem Basar zu sehen.

Ist das Wetter schön, stehen bis zu 10.000 Gebrauchte auf der Verkaufsfläche. An den Seiten schlagen Werkstätten ihre Zelte auf. Immerhin sind Gebrauchtwagen mit Mängeln nicht selten. Da lässt sich schnell und vor allen Dingen viel Geld machen. Ramsch kommt übrigens nicht an. Der Basar wird unter anderem von professionellen Händlern besucht. Das trifft sowohl auf Käufer wie auch Verkäufer zu. Die Autos werden aus Deutschland und sogar aus Übersee eingeführt. Darum sollte man einen gut gefüllten Geldbeutel mitbringen. Die Gebrauchten kosten oft wesentlich mehr als in Deutschland.

Das Bild des Basars wird geprägt von Limousinen der Luxusklasse und Geländewagen. Die Bewohner der ehemals kommunistischen Staaten haben häufig nur einen Wunsch: Ein westliches Auto fahren. Aus den USA werden Toyotas und Hyundais sogar mit Containern herangekarrt. Die Fahrzeuge aus Deutschland kommen zum größten Teil aus München und werden über Österreich, Italien, Griechenland, die Türkei sowie Georgien nach Aserbaidschan gebracht. Ein immenser Aufwand, der natürlich bezahlt werden muss. Wer auf dem „Automobil-Basar“ ein Auto kaufen will, muss gut im Feilschen sein. Daher auch der Name. Festgelegte Preise gibt es nicht. Kann man gut verhandeln, erhöhen sich die Chancen für ein gutes Auto enorm.

Bildquelle: thienzieyung / Flickr

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