Deutschland erstarrt derzeit vor Kälte – dem Auto kann man das ersparen

30 Jan 10:00 am

Derzeit herrschen in Deutschland eisige Temperaturen. Viele Autofahrer haben deshalb täglich ein ungutes Gefühl. Sie sind am zweifeln, ob ihr Auto überhaupt anspringt. Mit einigen Vorkehrungen kann man aber auf Nummer sicher gehen, dass einem das Gefährt nicht im Stich lässt.

Die Batterie ist der größte Schwachpunkt eines Autos im Winter. Ein Batteriewächter am Zigarettenanzünder zeigt die Leistungsfähigkeit der Batterie an. In der Autowerkstatt wird ein Batterietest angeboten. Bei ungenügender Leistung tauscht man die Batterie am besten gleich aus. Eine regelmäßige Reinigung tut der Batterie gut und hält sie länger am Leben. Fährt man nur Kurzstrecken, vermeidet man unnötigen Verbrauch durch Sitzheizung oder Klimaanlage. Auch die Scheibenheizung sollte nur solange wie notwendig laufen.

Hat die Batterie bereits schlappgemacht, könnte ein bisschen Wärme trotzdem noch den Start möglich machen. Die gute alte Wärmflasche bringt eventuell die Lösung. Heißes Wasser einfüllen und die Flasche für etwa zehn Minuten auf die Batterie liegen. Ist diese warm geworden, springt das Auto vielleicht an.

Starthilfe ist nicht nur bei älteren Autos erlaubt. Geht es nicht anders, darf man sie ebenfalls bei modernen Fahrzeugen geben. Wichtig dabei, beim Abnehmen des Kabels müssen zur Vermeidung von Spannungsschwankungen im Fahrzeug mit der schwachen Batterie viele Stromverbraucher laufen.

Selbst die robusten Dieselfahrzeuge haben im Winter zu kämpfen. Bei ihnen muss nicht unbedingt die Batterie daran schuld sein. Ein Öltausch kann helfen. Das alte Motoröl wird gegen neues mit einer niedrigen Viskosität ersetzt. Außerdem sind neue Glühkerzen empfehlenswert.

Ist das Fahrzeug ohne Schwierigkeiten angesprungen, bedeutet das nicht, dass nun keine Gefahr mehr droht. Bei einem kalten Motor werden die Schmierflächen und Lager enorm strapaziert. Deshalb erst einmal im niedrigen Drehzahlbereich bleiben, bis der Motor sich erwärmt hat.

Im Extremfalle friert das Kühlmittel ein. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, da der Kühlerfrostschutz mindestens –25 Grad wirkt, aber es kann passieren. Ist das Kühlmittel eingefroren, darf der Motor auf keinen Fall gestartet werden. Schwere Schäden drohen. Auf das Auto muss man dann verzichten.

Bildquelle: mueritz / Flickr

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