Ford testen neues Syetem für Autonomes Fahren

18 Dez 1:17 pm
Ford

In Zusammenarbeit mit der Universität von Michigan hat Ford und das Unternehmen State Farm ein automatisiertes Forschungsfahrzeug entwickelt. Der Prototyp ist auf Basis des Ford Fusion Hybrid konzipiert. Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von einer fortschrittlichen Sensor-Technik und einem Fahrer Assistenzsystem, welches für die künftige Fahrergeneration neue Maßstäbe setzen soll. Ab dem Jahr 2025 will der Hersteller Ford neue autonome Fahrfunktionen auf den Markt bringen, welche Fahrverhalten, Steuerung und den Verbrauch neue definieren sollen.

Ford Fusion Hybrid – Ende des kommenden Jahres auch in Deutschland erhältlich

Auch in Deutschland setzt Ford auf die Vermarktung von automatisierten Fahrzeugen. Bereits am Ende des kommenden Jahres will das Unternehmen in Deutschland mit dem Ford Fusion Hybrid durchstarten, dass Modell soll in Deutschland unter der Bezeichnung Mondeo vermarktet werden. Aufgrund der vorhandenen Assistenzsysteme wurde der Ford als Testfahrzeug bestimmt. Im Test hat sich Ford vor allem den Prüfungen beim Einparken mit dem integrierten Einpark-Assistent gestellt, gleichermaßen wurde der Tote-Winkel-Test vorgenommen. Nicht zuletzt wurde der Ford Fusion Hybrid gezielt auf seine Fähigkeiten im Fahrspurhalten getestet. Gerade durch das neue Bremssystem Active City Stop verspricht sich Ford dem Fahrer ein sicheres Fahrerlebnis zu bieten, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Auffahrwarnsystem ist eines der automatisierten Highlights beim Ford Fusion Hybrid bzw. Ford Mondeo.

2,5 Millionen Mal pro Sekunde tastet das Ford-Forschungsfahrzeug den Boden ab

Das Ford Forschungsfahrzeug verfügt über einen optischen Laser-Sensor, welcher auf der Straße bis zu 2,5 Millionen Messungen in der Sekunde vornimmt. Ford nutzt beim Test ein Infrarot-Laserlicht, dass bis zu einer Entfernung von 60 Metern reicht und die ermittelten Daten an eine 3D-Karte im Fahrzeug zur Digitalisierung der Fahrzeugumgebung. Im Augenblick arbeitet Ford vor allem an der Verbesserung des bestehenden Fahrer Assistenzsystems. Das Assistenzsystem zielt darauf ab, den Fahrer vor Staus und anderen Gefahren zu warnen. Die Technologie soll darüber hinaus für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Durch den optischen Laser-Sensor soll zum Beispiel das Einparken erleichtert oder der Stadtverkehr weniger stressbehaftet gestaltet werden können. Das mittelfristige Ziel des Automobilherstellers ist es, mehrere Fahrzeuge miteinander zu vernetzen um diesen die Kommunikation zu ermöglichen. Die Fahrzeuge können im Sinne von einem besseren Verkehrsflusses miteinander kommunizieren und ihr Fahrverhalten aufeinander abstimmen. Dadurch wird die Sicherheit erhöht, Staus werden reduziert und durch die neunen Möglichkeiten der Nutzung von Fahrzeugen können auch mittelfristig neue Geschäftsmodelle hervorgerufen werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt des optischen Laser-Sensors: Durch die Anpassung der Fahrweise an die Umwelt und den Verkehr kann die Umwelt geschont und der Energieverbrauch wesentlich gesenkt werden.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Ford

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