Label für Energie-Effizienz-Klasse beim Auto gibt Auskunft über Kraftstoffverbrauch und Jahressteuer

22 Jan 10:00 am

Wer sich derzeit in den Verkaufsräumen der Autohäuser umsieht, trifft häufig auf ein Label, welches die Energie-Effizienz-Klasse angibt. Nanu, wird sich so mancher fragen, sind sonst nicht nur Elektrogeräte damit ausgestattet? Das stimmt, aber in die Autowelt haben diese praktischen Aufkleber inzwischen ebenfalls Einzug gehalten. Grundlage der Energie-Effizienz-Klasse bildet der CO2-Ausstoß des jeweiligen Fahrzeuges.

Während es den Autobauern eher darum geht, über die Umweltfreundlichkeit ihrer Autos Auskunft zu erteilen, kann der Verbraucher aus den Informationen viel mehr herauslesen. Zwar drängt sich das Umweltbewusstsein immer häufiger in die Köpfe der Menschen, jedoch schaut man beim Autokauf oft vorrangig auf andere Dinge, wie die Steuerbelastung beispielsweise. Sie kann man ferner aus dem sogenannten Ökolabel entnehmen.

Was die Umweltfreundlichkeit der Autos angeht, ist man lediglich mit einem Blick auf die Energie-Effizienz-Klasse schlecht beraten. Betrachtet man diese einmal genauer und vergleicht sie von verschiedenen Fahrzeugtypen, wird man feststellen, dass es durchaus sein kann, dass ein Geländewagen besser abschneidet als ein Kleinwagen. Da letzterer aber mit Sicherheit einen geringeren Verbrauch hat, stößt er bestimmt weniger CO2 aus. Die Einordnung könnte allerdings an den durchschnittlichen Kosten des verwendeten Energieträgers liegen. Immerhin fahren Autos inzwischen mit Super, Diesel, Gas und Strom. Jeder dieser Energieträger stößt eine gewisse Menge CO2 aus.

Um das neue Ökolabel richtig zu lesen, sollte man sich deshalb mit den Aussagen darauf genauestens beschäftigen. Erst das Gesamtbild gibt Aufschluss darüber, ob ein Auto umweltfreundlich ist und zudem den Geldbeutel schont. Bevor man sich außerdem für ein Auto entscheidet, ist die Frage für die Kosten der Ersatzteile eine gute. Zwar kauft man sich einen Neuwagen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass man nicht irgendwann denselben reparieren lassen muss. Auch die Verfügbarkeit der Ersatzteile sollte geklärt sein. Ist das Auto in Deutschland nicht allzu bekannt, kann die Suche nach den passenden Teilen ein regelrechter Spießrutenlauf werden. Beim Autokauf empfiehlt sich deshalb ein wenig Weitsicht.

Bildquelle: Autoviva.com / Flickr

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