Mercedes GL 63 AMG vs. Range Rover V8 Supercharged

15 Okt 9:23 am

Zwei Autos die einiges gemeinsam haben, jedoch nicht vom gleichen Hersteller sind. Das ist der Mercedes GL 63 AMG und der Range Rover V8 Supercharged. Unglaublich starke Luxus-SUVs der Extraklasse, die beiden verfügen über 8V und mit mehr als 500PS strotzen beide nur so vor Kraft. Im ausführlichen Vergleich wird gezeigt, wo genau die feinen Unterschiede bei diesen SUVs liegen.

Der Mercedes 63 AMG und Range Rover V8 Supercharged unter der Lupe

Ob es bei diesen Modellen auf ein paar Kilogramm mehr oder weniger wirklich ankommt, kann jeder für sich entscheiden. Jedoch wiegt der neue Range Rover ganze 420 Kilogramm weniger als das Vorgängermodell. Ausschlaggebend dafür ist die neue Innovation und Entwicklung der Karosserie beim Range Rover V8 Supercharged. Denn bei diesem Modell wird erstmals alles komplett auf Aluminium aufgebaut, dies war bisher eher ungewöhnlich bei Geländewagen. Auch bei den Fahrwerksteilen wird leichteres Material verwendet und der V8 Supercharged wiegt daher nur noch etwas über 2,3 Tonnen. Die schwersten Teile wurden in die Ausstattung gesteckt. Letztendlich bringt der Range Rover 2542 Kilogramm auf die Waage, das sind gut 100 weniger als der Mercedes GL 63 wiegt. Beim Mercedes GL 63 wurde dagegen nicht so sehr darauf geachtet. Dieser bietet viel Leistung und Luxus, genau das, was die Kundschaft bei der Premiere in Moskau sehen wollte. Denn vor allem der Preis dürfte in der Höhe der bessergestellten Käufer liegen.

Der technische Vergleich

Vom Motor her gesehen, steht keiner dem anderen um etwas nach. Der Mercedes verfügt über einen V8 Biturbo Motor, der Range Rover hat einen V8 Kompressor. Das macht sich bei den PS ein wenig bemerkbar, denn der Mercedes hat mit 557PS um genau 47PS mehr unter der Haube. Durch das geringere Gewicht, dürfte sich das beim Range Rover allerdings wieder ausgleichen. Denn das sieht man spätestens beim Beschleunigungstest. Die Beschleunigung von 0-100 km/h schaffen beide in nur 5,3 Sekunden, von 0-200 braucht der Range Rover sogar nur 18,5 Sekunden und ist somit um 0,2 Sekunden schneller als der Mercedes. Obwohl der Rover um 100 Kilogramm leichter ist, braucht er doch stolze 22,5 l Super Plus auf 100km im Durchschnitt. Sein Kontrahent ist im Verbrauch ein wenig sparsamer und schluckt im Schnitt nur 21,7 l auf 100km. Im technischen Vergleich gibt es also nur minimale Unterschiede, sparsamer auf lange Sicht, dürfte der Mercedes 63 AMG sein.

Das Fazit

Mit einem Preis von rund 131.500 Euro ist der Mercedes zwar um ganze 18.000 Euro teurer als der Range Rover, hat jedoch den Radsatz bereits in der Serienausstattung enthalten. Dieser kostet beim Rover 1.500 Euro extra. Beim Spritverbrauch hat der Mercedes eindeutig die Nase vorne und das bringt auf lange Sicht eine Ersparnis. Im Design beeindruckt der Rover mit hinreißendem Mobiliar, dafür hat der Mercedes den typischen AMG Sound.

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