Ohne Öl geht es nicht

30 Nov 4:34 pm

Motoröl ist ein wichtiger und auch wesentlicher Bestandteil eines Autos. Egal, ob dieses nun erst ein Jahr alt ist, oder schon 50 Jahre fährt, Motoröl wird immer gebraucht und sollte auch richtig verwendet werden. Es ist der Schmierstoff, der dafür sorgt, dass der Motor, das Getriebe und die Hydraulik richtig funktionieren und diese schmieren. Zu den Motorölen gehören auch im weitesten Sinne die Zweitaktöle mit dazu. Auch Schmieröle werden mit einbezogen. Die Sorten der verschiedenen Öle sind jedoch für manchen Anfänger schwierig auseinanderzuhalten und manchmal kann dies zur Folge haben, dass falsches Motoröl verwendet wird.

Zunächst einmal gibt es die verschiedenen Viskositätsklassen. Die SAE-Klassifikation, die Einbereichsöle, die Mehrbereichsöle und auch Öle mit abgesenkter Hochtemperaturviskosität. Dies ist der erste große Bereich, der bereits für Fragezeichen im Gesicht sorgen kann. Da aber diese Viskositäten schon bereits 1911 festgelegt wurden, ist es auch für den Laien nicht schwer genau das herauszufiltern, was für das eigene Auto ideal ist. Getriebeöle für ganz normale Kraftfahrzeuge tragen in der Regel die Viskositätsklassen von SAE70 – dieses steht für ein sehr dünnflüssiges Öl – bis hin zu SAE250 das sehr dickflüssig ist. Beim Motoröl für Kraftfahrzeuge gibt es eine Unterscheidung für Sommer und Winter. Die Winteröle sind daran zu erkennen, dass diese den Zusatz „W“ enthalten und auch andere Abstufungen, wie die Sommeröle aufweisen. Daher sollte man als Autobesitzer eines Chevrolet Astra Kombi 2.0 sich schon sehr ausführlich darüber Gedanken machen, welchen Schmierstoff man seinem Auto zuführt.

Des Weiteren wird nochmals unterschieden zwischen Hochtemperatur, Niedrigtemperatur und Mehrbereichsöl und Einbereichsöl. Dies ist für den Laien jedoch oft sehr undurchsichtig. Helfen kann dabei die Betriebsanleitung des Fahrzeuges, da sich in dieser oftmals auch die zu verwendeten Öle finden. Über die Legierung oder Nicht-Legierung des Motoröls muss man sich heutzutage jedoch wieder weniger Gedanken machen, da die meisten Öle inzwischen legiert werden. Mithilfe der Anleitung und der Kenntnisse über das Öl kann auch das passende Motoröl nachgefüllt werden.

Bildquelle: Sebastian Schlosser / Flickr

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