PKW-Zubehör einfach mieten statt kaufen

19 Feb 9:49 am
Thule Pacific 600

Autobesitzer kennen das Problem: Soeben aus dem Skiurlaub wiedergekommen und nun wird die Dachbox abmontiert, steht wieder das ganze restliche Jahr im Keller herum und nimmt Platz weg. Statt sich selbst eine Dachbox oder ähnliches zu kaufen, besteht auch die Möglichkeit, PKW-Zubehör zu mieten. Vor allem bei Teilen, die man nur sehr selten benötigt, kann sich dies durchaus lohnen.

Geld und Platz sparen

Gemietet werden kann fast alles, von Navigationsgeräten über Schneeketten bis hin zu Dachträgern. Auch Fahrradträger und Dachboxen stehen zur Verfügung. Doch wieviel kann man durch die Miete tatsächlich sparen? Ein Rechenbeispiel: Eine Dachbox, nehmen wir die Thule Pacific 600, kostet in der Anschaffung rund 330 Euro (Quelle: amazon.de). In der Miete kostet dasselbe Modell nur 5 Euro am Tag (Quelle: erento.com). Wer damit eine Woche in den Skiurlaub oder in die Sommerferien fährt, bezahlt also nur 35 Euro. Ähnlich ist es bei Dach- und Fahrradträgern.

Man sollte sich vor dem Kauf genau ausrechnen, wie viele Tage im Jahr man ein bestimmtes PKW-Zubehörteil überhaupt nutzen möchte, und ob es nicht reicht, es bei Bedarf zu mieten statt direkt zu kaufen. Nicht nur kann man so Geld sparen, sondern dazu auch noch viel Platz. Dachboxen und -träger sind oft sehr sperrig und nehmen viel Raum ein. Wenn sich Autobesitzer für die Miete statt den Kauf entscheiden, bleiben Garage und Keller frei.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich jedes Jahr für ein anderes Modell entscheiden kann und damit die Möglichkeit hat, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Man ist damit auch flexibler, wenn man auf einmal mehr Fahrräder befestigen möchte, weil es zum Beispiel mit Freunden in den Urlaub gehen soll. Jedes Jahr kann man sich für ein komplett neues Exemplar entscheiden, welches genau den aktuellen Anforderungen entspricht.

Erst mieten, dann kaufen?

Selbst wer sich trotzdem langfristig sein PKW-Zubehör lieber kaufen möchte, kann von einer Miete profitieren. Im Fachgeschäft sehen viele Modelle erst einmal gut aus, doch wie machen sie sich in der Praxis? Oft kann man dies dort nicht testen.
Statt direkt zu kaufen, kann man sich zunächst einmal das gewünschte Modell mieten und ausgiebig testen, zum Beispiel im nächsten Urlaub. Macht es sich gut, kann man es auch guten Gewissens kaufen. Wer im Praxistest auf einmal feststellt, dass der Fahrradträger oder die Dachbox längst nicht so gut funktioniert wie erwartet, entscheidet sich dann besser für ein anderes Modell.
Foto: Amazon

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