Plug-in-Hybrid für China – Audi arbeitet mit FAW zusammen

18 Apr 9:35 am
Audi A6 L E-tron Concept

Speziell für den chinesischen Markt kooperieren Audi mit FAW und will einen Plug-in-Hybrid für den chinesischen Markt einführen. Das für den chinesischen Markt gefertigte Auto soll an den Audi A6 angelegt sein, die e-tron Version soll eine gefertigte Langversion darstellen. Auf dem A6 basierend, soll das Modell speziell für den wichtigen chinesischen Absatzmarkt, entwickelt werden. Wie der Vorstandsvorsitzende der Audi AG, Rupert Stadler durchblicken lässt, wird auf dem “chinesischen Zukunft die Elektromobilität gestaltet” (vgl.).

Limousine der oberen Mittelklasse angestrebt

Audi strebt mit der A6 Version für den chinesischen Markt ein Mittelklasse-Modell an, dass eine elektrische Reichweitere von 50 Kilometern bieten soll. Das Modell soll nicht in Ingolstadt, sondern bei einer Joint-Venture von Audi, im nordchinesischen Changchun, hergestellt werden. Bereit seit 25 Jahren arbeiten Audi und FAW zusammen und haben gemeinsam ein Premiumsegment für den chinesischen Markt aufbauen können. Nun arbeitet Audi an der nächsten Automobil-Generation und will mit der Antriebsform der Plug-in-Hybrid-Technologie einen neuen Markt aufstoßen und mehr Kunden für das emissionsfreie Fahren begeistern. Der Elektroantrieb bietet schon heute uneingeschränkte Reichweiten, die mit einem zusätzlichen Verbrennungsmotor erreicht werden können.

Der e-tron A6 ist mit der neuesten Batterietechnologie ausgestattet, ein weiterer Meilenstein im Effizienzprogramm von Audi in China konnte also erneut gesteckt werden. Mit dem e-tron wird beim Audi Konzern erfolgreich der Bereich der Elektromobilität betrieben. Im Mittelpunkt des Handelns steht der ganzheitliche Ansatz, alle Systeme sollen aufeinander abgestimmt werden. Auf diesem Weg können bei Audi die C02-Emissionen aller Modelle weiter reduziert und eine neue Grundlage für die C02-neutrale Mobilität geschaffen werden.

Audi stattet bereits jetzt alle lokal in China hergestellten Modelle mit einer Start-Stopp-Technologie aus, nicht zuletzt wird für den chinesischen Markt die Bremskraftrückgewinnung angeboten. Bereits im Jahr 2012 konnte sich Audi auf dem Markt als Pionier bei der Integration von Leichtbaukomponenten behaupten und diese in die lokale Produktion in China einfließen lassen. Seit der Einführung des stetig verbesserten Effizienzprogramms im Jahr 2011 mit FAW-Volkswagen konnte der Verbrauch von in China produzierten Modellen um 20 Prozent reduziert werden. Bereits in einer neuen Fabrik von Audi im südchinesischen Foshan werden für Bau und Betrieb strikte Effizienzkriterien vorgegeben. In Foshan entsteht unter anderem der Audi A3 Sportsback, der bereits seit dem 21.März auf dem Markt erhältlich ist. Im Jahr 2014 konnte Audi fast 500.000 Autos in China absetzen, was einem Plus von fast 21 Prozent entspricht.
Foto: ampnet

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