Toyota weiht in China 2,34 Millionen Quadratmeter ein

21 Nov 7:49 pm
China Toyota

Toyota sieht in China einer der größten Zukunftsmärkte überhaupt und darum lohnt es sich für den japanischen Autobauer auch, dort ein großes Forschungszentrum aus dem Boden zu stampfen. Die neue Anlage von Toyota entsteht auf circa 2,34 Millionen Quadratmetern. Sie wird eine eigene Teststrecke bekommen, ein Technikzentrum für die Entwicklung von Antriebskonzepten, die energieeffizienter oder alternativ sein sollen, und einen Bereich für Technologietests jeglicher Art. Auch die chinesische Tochtergesellschaft TMEC ( Toyota Motor Engineering& Manufacturing) ist daran beteiligt und will mit Partnern und Zulieferern einsteigen. Der japanische Autobauer möchte in China neue Maßstäbe für seine Kundschaft setzen, wobei die hohen Erwartungen der chinesischen Kundschaft übertroffen werden sollen, indem die zukünftigen Modelle perfekt auf ihre Wünsche zugeschnitten werden. Die chinesische Kundschaft ist in den letzten Jahren zunehmend anspruchsvoller geworden, was an ihrem wachsenden Wohlstand liegen kann.

Toyotas neuer Industriepark kostet ein Vermögen

Bisher kalkuliert der Hersteller Toyota mit Kosten von knapp 700 Millionen für sein Projekt in Changshu, das im Osten Chinas liegt. Der neue Forschungs- und Entwicklungskomplex ist darum in dem als industrielle Hightech Schmiede in China bekannter Region angesiedelt worden. In der Zukunft sollen in China auch die Batterien für die Hybridfahrzeuge von Toyota gebaut werden sowie die Schlüsselkomponenten für seine Inverter und Getriebe. Dafür hat der japanische Hersteller bereits neue Joint Venture Abkommen mit seinen chinesischen Partnern geschlossen. Bereits ab 2015 sollen dann rund 110.000 Akkus pro Jahr hergestellt werden, die vor allem für die Hybridfahrzeuge gedacht sind. Die Hybridfahrzeuge liegen voll im Trend, da sie weitaus weniger Sprit verbrauchen und dabei das volle Fahrvergnügen bieten.

Toyota setzt in China vermehrt auf Hybridfahrzeuge

Der Trend in China zeigt vorerst eindeutig auf die Hybridfahrzeuge, die als effiziente Energiesparer gelten. China gilt als einer der größten Wachstumsmärkte auf der Welt und alle Autobauer sind sich einig, dass die Investitionen in China sich schnell rentieren werden. Toyota hat China nicht nur als neuen Absatzmarkt erkannt, sondern sie fanden in China einen guten Standort für hochwertige Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Hier sollen die Technologien entwickelt, die Toyota zukünftig einen Spitzenplatz unter den Automobilherstellern sichern sollen. Dabei sind die Hybridfahrzeuge nur der Anfang dieser Entwicklung. Effiziente Antriebe für den Motor mit alternativen Energien können einen echten Fortschritt bedeuten, um sich aus der Abhängigkeit vom Rohölpreis zu befreien. Die Hybridfahrzeuge können entweder ganz normal mit Benzin fahren oder ein eingebautes Stromaggregat nutzen.

Forschung gilt als die Rendite von Morgen

Eine neue Forschungsanlage in China zu bauen, soll sich für Toyota auf viele Arten rentieren. Zum einen ist der Bau der neuen Anlage in China günstiger als zum Beispiel in Europa oder in Amerika. Zudem bringen große Einrichtungen vor Ort dem Unternehmen einen gewissen Standortvorteil gegenüber der Konkurrenz. In der industriell geprägten Region leben viele Facharbeiter oder Arbeiter, die zu Facharbeitern für Autobauer ausgebildet werden können. Dabei halten sich die Kosten im Rahmen, denn noch ist das Bauen in China noch billig. Die Teststrecken liegen dicht bei dem neuen Forschungszentrum und so können Ingenieure die neuen Ideen gleich vor Ort testen und eventuell weiter verbessern.
Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota

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