Zähneknirschen beim neuen Nissan X-Trail sind keineswegs unbegründet

06 Nov 6:38 am
Nissan X Trail

Foto:ampnet

Der Nissan X-Trail 1.6 dCi Acenta kommt in neuem Design und sorgt bei Nissan-Kunden für gemischte Gefühle. Nicht nur, dass sich der langjährig bewährte Nissan X-Trail nun einem SUV-Gewand zeigt, ist er unscheinbarer geworden. Als Ablösung des Quasqai +2 hat der Nissan X-Trail ganz bewusst eine unverkennbare Ähnlichkeit zum Quashquai erhalten. Eine Neuerung, die Nissan X-Trail-Käufern gar nicht schmecken wird. Es bleibt spannend, wie Nissan-Kunden den neuen, großen Nissan annehmen werden und wie Nissan seinen SUV vermarkten wird.

Das Interieur ist vergleichsweise gehoben

Untypisch für einen SUV ist dabei die Gestaltung des Interieurs. Hier wird auf Komfort und einfache Bedienung gesetzt. Ein “Service“, der nicht unbedingt mit den Erwartungen an einen SUV zusammenpaßt. Aufgrund der Erhöhung der Sitzhöhe kommt sich der Fahrer so vor, als ob weniger Platz zwischen Decke und Sitzplatz zur Verfügung steht. Ein Gefühl, das vor allem bei großen Personen nicht auf Positives treffen läßt.

Kraftvoll und widerstandsfähig

Der Nissan X-Trail wird als 130 PS-starker SUV ausschließlich mit 1.6dCi und einer Leistung von 96 kW angeboten. Schade für diejenigen, die bei der Motorleistung gern die Wahl haben und sich zwischen Benziner, Diesel oder einer alternativen Betriebsart entscheiden würden. Nissan bietet demnach nicht viel Spielraum und macht aus dem einstigen Sunnyboy Nissan X-Trail einen Nissan X-Trail 1.6 dCi Acenta in streng gepresster Form.

Die Verkaufszahlen werden sich anhand der Konzeptwahl entscheiden

Ein Konzept, dass in der heutigen Zeit, der Wahlfreiheit und Wahlvielfalt vielleicht nicht ganz so erfolgreich sein wird, wie andere Konzepte der modernen Automobilindustrie. Es bleibt abzuwarten, wie der neue Nissan X-Trail 1.6 dCi Acenta von Bestanskunden und Neukunden angenommen werden wird. Für das Fahrzeug und die investierte Zeit hinsichtlich der veränderten Konstruktion und der Schaffung von Parallelen zum Qashqai bleibt zu wünschen, dass sich die Nachfrage entwickeln wird.

Kritikpunkte in der Karosserie

Bei der Probefahrt auf Autobahn, auf Land und in der Stadt zeigte sich der SUV über 100km/h in seinem Element. Unter 85km/h war er streckenweise in der Schaltung nicht ruckelfrei. Problematisch erwiesen sich vor allem die A-Säule und die D-Säule, die u.a. in der Kurvenlage zu einem eingeschränkten Sichtfeld führten. Nicht ungefährlich, wie sich bereits im Test mehrfach zeigte.

Kommentare sind geschlossen