Der neue Nissan Pulsar – neue Konkurrenz in der Kompaktklasse

12 Sep 11:45 am
Nissan Pulsar

Foto: ampnet

Nissan bringt mit dem Pulsar einen Nachfolger des Almera auf den Markt und möchte eine echte Konkurrenz zu Golf und Co. werden. Dabei setzt der japanische Hersteller vor allem auf den Erfolg des Qashqai und lässt den Pulsar optisch im gleichen Glanz erscheinen.

Absichten

Mit dem Pulsar will Nissan den Marktführern in der Kompaktklasse, allen voran der VW Golf, den Kampf ansagen und sich auf Dauer in diesem Bereich festsetzen. Dabei setzen die Japaner neben dem optischen Erscheinungsbild vor allem auf die Größe. Denn der Pulsar ist um einiges größer als die meisten Fahrzeuge in diesem Marktsegment. Allerdings steht und fällt der Erfolg auch mit dem Preis. Nissan möchte bei seinem Pulsar nicht den Fehler wie bei seinem Vorgänger, dem Almera machen.

Ausstattungs- und Motorvarianten

Den Nissan Pulsar erhalten Sie zum Start mit jeweils einem Diesel- und einem Benzinmotor, die beide über eine Sechsgang-Schaltung verfügen. Ab dem 10. Oktober ist der Pulsar dann in drei Ausstatungsvarianten erhältlich. Die Top-Version des Wagens kommt im März 2015 mit einem 1,6-Liter-Turbo und 190 PS zu den Händlern. Mit einem Basispreis von 15.990 EUR ist der Pulsar gut gerüstet. Auch weil Sie in diesem Preis schon eine sehr gute Serienausstattung erhalten. Zu diesen gehören unter anderem ein Tempomat, Fahrerinformationsdisplay, Start-Stopp-Funktion, Klimaanlage und elektrische Fensterheber vorne und hinten. das Einstiegsmodell Visia mit seinem 1,2-Liter-Benzinmotor leistet 115 PS, der Diesel leistet 110 PS und beginnt bei einem Preis von 17.940 EUR. Allerdings sei erwähnt, dass diese Preise nur zu Beginn und für die Startreihe des Pulsars gelten. Ab Dezember kostet der Benziner dann regulär 17.940 EUR und der Diesel 19.890 EUR je nach Austattungsvariante.

Das Design

Der Pulsar hat sein Design in Europa erfahren und wird auch hier produziert. Man erkennt sofort seine Verwandtschaft zum Erfolgsmodell Qashqai, dem er sehr ähnelt. Vor allem die sehr auffälligen Heckleuchten und das Heck, das in Form eines Bumerangs gehalten ist, sowie der für Nissan typische Kühlergrill erinnern an den großen Bruder. Mit seinem großen Radstand von 2,70 Metern bietet der Nissan Pulsar Raum ohne Ende. Sowohl vorne als auch im Fond sind ausreichend Platz und Beinfreiheit vorhanden. Auch das Kofferraumvolumen kann sich mit 385 Litern durchaus sehen lassen. Durch das Umklappen der hinteren Sitze lässt sich dieses sogar auf 1395 Liter erweitern. Allerdings ist die relativ hohe und unebene Ladekante bzw. -fläche etwas nachteilig.

Der Pulsar ist in drei Ausstattungsvarianten – Visia, Acenta und Tekna – erhältlich. Dabei soll er für Nissan die Lücke schließen, die zwischen Juke und Qashqai besteht. In den beiden oberen Ausstattungspaketen sind auch einige sicherheitsrelevante Ausstattungsmerkmale zu erhalten. Zu diesen gehört unter anderem ein eigenständiger Notbrems-Assistent, eine Zweizonenklimaautomatik, Regensensor, Fahrlichtautomatik, LED-Scheinwerfer, oder auch eine 360° Rund-um-Sicht.

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