Lenkgetriebepumpe

14 Jun 11:42 am

Eine Lenkgetriebepumpe oder Servopumpe gehört zu einer hydraulischen Servolenkung. Sie pumpt das Servo-Öl in den Kreislauf. Angetrieben wird die Servopumpe entweder über einen Riemenantrieb oder über einen kleinen Elektromotor. Die elektrohydraulische Variante hat den Vorteil, dass die Pumpe überall positioniert werden kann. Im Gegensatz dazu muss eine Pumpe, die mit einem Riemenantrieb läuft, an einer entsprechenden Stelle nahe am Motor platziert werden. Mit der Lenkgetriebepumpe wird während des gesamten Fahrbetriebes Öl in gefördert.

Wenn eine Lenkgetriebepumpe kein Öl mehr fördert, merkt dies der Fahrer sofort, denn die Servolenkung setzt aus. Das Lenken wird wesentlich schwerer. Die Ursache kann ein gerissener Zahnriemen, ein defekter Elektromotor oder ein Leck im Servosystem sein. Wenn diese Ursachen ausgeschlossen werden können, ist wahrscheinlich die Servopumpe defekt. Ein Leck in der Lenkgetriebepumpe ist leicht zu finden, da das Hydraulik-Öl meist eine rote Farbe hat. Wenn das Leck nicht abgedichtet werden kann, muss ein Austausch erfolgen. Diese Arbeit sollte von einer Fachwerkstatt erledigt werden. Viele Hersteller schreiben dies sogar den Autobesitzern vor, da die Servolenkung ein sicherheitsrelevantes System ist.

Keinesfalls sollte ein unerfahrener Hobbyschrauber eine Lenkgetriebepumpe alleine austauschen. Ein Fehler könnte fatale Folgen haben. Bei einer Probefahrt sollte in jedem Fall die Funktion ausgiebig geprüft werden. Nur wenn alle Lenkbewegungen einwandfrei funktionieren, ist das Servosystem in Ordnung. Wenn Sie noch andere Ersatzteile für die Reparatur suchen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Wollen Sie darüber hinaus auch noch einen Verdampfer, eine Spurstange, einen Mittelschalldämpfer, einen Hydraulikfilter, ein Stirnrad, einen Stoßdämpfer, einen Wasserkühler oder ein anderes Autoteil bestellen? In unserem Bauteilekatalog werden Sie sicher fündig. Mit der Suchfunktion kommen Sie rasch zu den gewünschten Teilen.

Kommentare deaktiviert für Lenkgetriebepumpe |  Kommentieren

ESP, ESP-Sensor

19 Mai 12:07 pm

Ein ESP-Sensor ist ein Teil des ESPs. ESP ist eine Abkürzung und bedeutet: Elektronisches Stabilitätsprogramm. Dabei handelt es sich um ein Assistenzsystem, das automatisch in bestimmten Fahrsituationen z.B. einzelne Räder abbremst. Die neutrale Bezeichnung ist ESC (Electronic Stability Control). ESP ist ein Markenname von Bosch. In allen ESC-Systemen werden Sensoren benötigt, um die aktuelle Fahrsituation objektiv zu messen. Die gewonnenen Daten sind die Basis für den Eingriff in die Fahrdynamik. Wenn ein ESP-Sensor ausfällt, kann in der Regel das gesamte System nicht mehr genutzt werden. Das Fahrzeug kann aber normalerweise weiter verwendet werden, nur eben ohne ESP.

Zunächst muss festgestellt werden, welcher ESP-Sensor defekt ist. Das gelingt nur mit dem entsprechenden elektronischen Prüfgeräten. Die Kosten für einen Sensor können relativ hoch sein, so dass sich der Austausch nur lohnt, wenn der Wagen noch eine Weile verwendet werden soll. Grundsätzlich kann ein Fahrzeug auch ohne ESP problemlos betrieben werden. Der Austausch des Sensors ist eine diffizile Aufgabe, die von einer Fachwerkstatt übernommen werden sollte. Da es sich um ein komplexes System handelt, wäre ein Hobbyschrauber mit dieser Aufgabe in jeder Hinsicht überfordert.

Bei einem ESP-Sensor muss darauf geachtet werden, dass das richtige Modell gekauft wird. Es gibt bei den meisten ESC-Systemen verschiedene Generationen und nicht alle sind miteinander kompatibel. Deswegen müssen bei der Bestellung die Daten des Fahrzeugs im Detail bekannt sind. Falls Sie noch ein anderes Teil brauchen, z.B. einen Faltenbalg, einen Bremskraftverstärker, einen Bremskraftregler, einen Drosselklappensensor, einen Hauptscheinwerfer, einen Hydraulikfilter oder ein Zündkabel, ist unser Autoteile Online-Shop die richtige Adresse. Eine leistungsstarke Suchfunktion hilft Ihnen bei der Recherche.

Kommentare deaktiviert für ESP, ESP-Sensor |  Kommentieren